Verhaltensmedizin

Was ist die Verhaltensmedizin?

Wer unter einer chronischen Erkrankung wie Diabetes, Bluthochdruck, Rheuma oder einer Herzkrankheit leidet, hat es sicherlich schon häufig gehört: Gesundheitsbewusstes Verhalten mit Bewegung, Entspannung, Stressbewältigung und ausgewogener Ernährung wirken sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus. Stressbelastungen, Rauchen und Übergewicht schaden. Doch in der Realität ist es oft schwer, solche Veränderungen umzusetzen. Die Verhaltensmedizin möchte Patienten Wege zeigen, die eigene Gesundheit aktiv zu unterstützen. Dabei geht es nicht in erster Linie um Ernährungs- und Fitnessprogramme. Wichtig sind Themen wie Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge und der Umgang mit festgefahrenen Einstellungen und Erwartungen, die unser tägliches Leben oft unbemerkt bestimmen.

Wem hilft die Verhaltensmedizin?

Eine verhaltensmedizinische Beratung und Behandlung richtet sich insbesondere an Menschen, die chronisch körperlich (und häufig auch psychisch) belastet sind. Die medizinische Standard in Deutschland ist sehr hoch – dennoch vermissen viele Patienten eine umfassende Beratung und Betreuung, die auch auf Ängste, Sorgen und den Umgang mit einer lebensverändernden Erkrankung eingeht. Wichtig ist es auch, sich realistische Gesundheitsziele zu setzen und diese Schritt für Schritt anzusteuern – ohne bei Rückschlägen gleich aufzugeben. Ein Training des vegetativen Nervensystems, z. B. durch Biofeedbackübungen zur Steigerung der Entspannungsfähigkeit wirkt sich positiv auf die Prognose vieler Erkrankungen aus.

Wie läuft eine verhaltensmedizinische Behandlung ab?

Manche Menschen entwickeln nach der Diagnose einer Krebserkrankung, einer Herzkrankheit oder einer sonstigen belastenden Krankheit eine Depression oder eine Angsterkrankung – sollte dies bei Ihnen der Fall sein, kann ich Ihnen eine verhaltensmedizinisch orientierte Psychotherapie anbieten. Vielleicht benötigen Sie aber auch nur wenige Sitzungen oder einzelne Termine in größeren Abständen, um Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung zu erhalten und hilfreiche Techniken für den Alltag (wie etwa PEP oder Entspannungsverfahren) zu erlernen.

Wenn Sie Fragen zur verhaltensmedizinischen Behandlung haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!

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